Freitag, 4. November 2011

Neues Portal für Radsport

Mit bc-bikes.com hat ein neues Shoppingportal eröffnet. Das Hauptaugenmerk des neuen Online Shoppings liegt auf der italienischen Nobelmarke Colnago sowie auf Orbea und Pearl Cycles. Neben Rahmen und Kompletträdern werden auch Laufräder von Lightweight, Zipp und Solist sowie Zubehör verkauft.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Tour de France 2011

Die Route der Tour de France wurde gestern bekannt gegeben. Nach einem relativ langweiligen Kurs 2010 setzen die Organisatoren wie es scheint wieder mehr auf spektakuläre Etappen. Ähnlich wie Giro und Vuelta sollen die Berge wieder eine größere Rolle spielen. Vor allem die letzte Woche wird sehr hart bei der Tour 2011. Man darf gespannt sein, ob es dann wirklich endlich mal wieder ordentlich zur Sache geht oder ob am Ende wieder Sekunden entscheiden.

Einen Überblick über die Tour de France 2011 Etappen gibt es hier

Freitag, 25. Dezember 2009

Früher war alles besser....

Klingt zwar komisch zu sagen früher war alles besser wenn man noch nicht ganz 30 ist, leider scheints irgendwie wahr zu sein, zumindest was das Radsportfan-Sein betrifft. Gestern vertrieb ich mir die Zeit am Ergometer mit einer Doku über Marco Pantanis erste Jahre als Radprofi.

Fluchten, Aufholjagden, Attacken - Anfang der 90er Jahre waren die Bergetappen noch keine von Mannschaftstaktiken und Abwartereien geprägten Anfahrten bis zum letzten Anstieg, sondern Schlachten von Anfang bis zum Ende.

Gerade eben las ich auf Cyclingnews.com einen Artikel in dem Experten das Radsportjahr 2009 Revue passieren ließen. Einer der aufregendsten Moment war demnach der Sieg von Contador nach Verbier hinauf. Weniger als durchschnittlich dürfte diese Etappe doch wohl eher beschreiben.....

Dienstag, 1. Dezember 2009

Jeder darf mal ....

Ich denke mittlerweile hat jeder Rundfahrtspezialist im Peloton seine Ambitionen die kommende Tour de France zu gewinnen, angemeldet. Heute steht auf cyclingnews.com zu lesen dass auch Samuel Sanchez gerne das gelbe Trikot gewinnen möchte. Große Überraschung, wer möchte das nicht? ;-)

Somit hofft das ABC - Armstrong, Basso, Contador - die Schleck Brüder, Valverde, Evans und Sanchez als Teamkapitäne von wichtigen Teams auf einen Sieg. Klöden, Vinokourov und Leipheimer sollte man nicht vergessen, auch wenn sie nicht als Leader auftreten werden. Dann wäre da noch Carlos Sastre. Und dann wäre da noch Ach ja, und dann wäre da noch Ex - Bahnfahrer Bradley Wiggins.

Jeder darf mal... zumindest seine Ambitionen anmelden. Ein Platz unter den Top 10 wird dann im Juli schwer genug zu erreichen sein.

Montag, 16. November 2009

Alberto Fox Contador

Das Geheimnis um die Unklarheiten rund um die Wechselgerüchte von Alberto Contador sind gelöst. Contador wollte nicht mehr mit Trek, oder anders gesagt, Specialized wollte Contador. Und das wollten sie sich was wert sein lassen. Nämlich 700.000 €. Astana hat nachgegeben, Fuchs Contador hat sich am Ende durchgesetzt, er darf vorab als einziger Fahrer des Teams auf Specialized fahren.

Momentan ist Ivan Basso im Gespräch bei den Kasachen. Er besitzt noch einen Vertrag für 2010 mit Liquigas. Ob dieser gleichviel wert ist wie der Vertrag von Contador und auch der Italiener nächstes Jahr verfrüht im Zuckerlblau fährt, wird sich weisen. Money rules, more than ever.

Montag, 9. November 2009

Die 8 Millionen Eurobeine

8 Millionen Euro sind dem Team Astana die Dienste ihres scheidenden Kapitäns Alberto Contador wert. Ob sich der Spanier darauf einlässt? Er wolle weg, egal wohin hieß der Tenor noch vor einigen Tagen. Ob der Ruf des Geldes nun stärker ist als der Stolz? Und vor allem: um wieviel weniger bieten die anderen Teams von Caisse d`Espargne abwärts für den momentan besten Radfahrer des Planeten?

Montag, 26. Oktober 2009

Giro 2010

Nach der Streckenpräsentation für die Tour 2010 wurde nun auch die Route des Giro d`Italia 2010 vorgestellt.

Die erste Woche scheint quälend langweilig, ein kurzes Teamzeitfahren könnte die Spreu ein wenig vom Weizen trennnen bevor es erst auf Etappe 8 zum ersten Mal in die Berge geht mit Ankunft am Monte Terminillo. Schade um den Monte Grappa, auf der 14. Etappe geht es nach Bergwertung noch über40 km ins Ziel. Erst in der letzten Woche geht es richtig zur Sache. Monte Zoncolan, Mortirolo, Gavia. Bergankunft am Passo Tonale, auch nicht gerade der Reisser dieser Rollerberg.

Unterm Strich verlierft der Giro für die Zuschauer mit dieser durchschnittlichen Route ohne Dolomitenklassiker ein wenig an Reiz. Wahrscheinlich will der Veranstalter mit einer ausgeglichenen Streckenführung ein breiteres Feld an Favoriten anlocken. Schade!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Wohin, Alberto?

Die heissesten Themen im Radsport sind die Route der Tour de France 2010 und die Entscheidung von Alberto Contador in welchem Team er in der kommenden Saison antreten wird. Astana, Garmin, Caisse d`Espargne oder Quick Step?

Ich persönlich fände einen Teamwechsel schön. Schön? Schön! Ein ästhetischer Fahrer wie Alberto Contador hat sich auf jeden Fall ein schöneres Trikot als das Zuckerlpapier unter kasachischer Sonne verdient.

Apropos Ästhetik: es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ivan Basso hat seine schwarzen Schuhe in die Tonne getreten und ist wieder mit weissen Sidis unterwegs.

Das wars vom Catwalk! Richtig schön sind ohnehin nur die Damen der Schöpfung wie der neue Cyclepassion Kalender beweist

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Tour de France 2010

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Und die frühe Streckenpräsentation die Aufmerksamkeit. Die gestrige Vorstellung der Tour-Strecke 2010 lässt Experten, Fahrer und Kaffeesudleser grübelnd über die radsportfreie Zeit kommen. Für wen ist die Strecke gut? Wo fällt die Entscheidung?

Schön finde ich dass auf das Mannschaftszeitfahren, das oft viele Favoriten schon früh aus dem Kreis der Aspiranten wirft, verzichtet wurde. Toll auch die Pyrenäenetappen mit 2 Bergankünften. Schade um die tolle Etappe mit 2 großen Bergen, die wiedermal von einer langen Abfahrt zerstört werden wird. Die Alpen sind besser als dieses Jahr, aber doch irgendwie mau. Der Anstieg zur ersten Bergankunft nach Morzine schaut recht lauwarm aus. Interessant auch dass nur ein Zeitfahren stattfindet, war doch immer ein Steckenpferd der Organisatoren in vergangenen Tagen 2 lange Fights gegen die Uhr einzubauen. Ein bißchen doof ist die Kofpsteinpflasterpassage. Die hohe Verletzungsgefahr gepaart mit der Gewissheit dass sich im Wald von Ahrenberg doch kein 2. Paris - Roubaix entfesseln wird könnte man vermeiden.

Alles in allem schaut es nach einer Tour für die Kletterer aus. Wie hat aber Johan Bruyneel in einem Interview nach der Präsentation gesagt: EineRundfahrt gewinnt immer der stärkste Fahrer!

Sonntag, 11. Oktober 2009

Paradox - Tours

Zwei Wochen des Schweigens nach dem Schock über einen, wenn auch verdienten, Cadel Evans als Weltmeister scheinen genug zu sein. Ich habe mich mittlerweile mit dem Gedanken an den Australier im Regenbogentrikot arrangieren können.

Paris - Tours galt immer als Rennen bei dem eine Fluchtgruppe Reißaus nimmt um am Ende doch Platz für die Sprinter zu machen. In den letzten Jahren haben es die Flüchtlinge aber immer öfter geschafft oder es sind in den letzten 10 Kilometer noch Attacken erfolgreich gewesen. Legendär der Sieg von Richard Virenque!

Eigenartig eigentlich: Rennen die am Papier ein anspruchsvolleres Terrain vorweisen, werden mittlerweile von den Sprintern dominiert oder es kommen relativ große Gruppen an. Mailand San Remo, Amstel Gold Race, Lüttich - Bastogne - Lüttich... Bei Paris Tours schaffen es die Classic Jäger immer öfter genügend Verwirrung zu stiften um davonkommen zu können.

Paradox, aber uns als Zuschauer freut es natürlich!

Samstag, 26. September 2009

Harter Kurs?

Jahr für Jahr wird der Kurs der Weltmeisterschaften von Experten im Vorfeld für hart befunden. Jahr für Jahr fällt die Entscheidung in der letzten Runde aus einer grossen Gruppe heraus. Verona 04 war so, Salzburg 06 war so, Stuttgart 07 war so und Varese 08 ebenfalls. Die Ausnahme bildete Madrid 05, hier war ein Sprint prophezeit worden.

Mendrisio proklamierte einmal mehr "den härtesten Kurs der letzten Jahre" designt zu haben. Das Rennen der U23 zeigte das Gegenteil auf. Bis zur letzten Runde konnten 50 Fahrer dem Tempo folgen. Ist das Niveau auf der Weltspitze in die Breite gewachsen oder sind es die Fahrer die immer engeren taktischen Korsetts unterworfen sind und bis zur letzten Sekunde pokern? Interessante Frage die auch morgen ihrer Antwort harren wird. Ich hoffe zwar auf ein spannendes Rennen mit Ausscheidungscharakter, allein mir fehlt der Glaube....

Mein Tipp: Valverde und Cunego und mit den beiden die kompletten Teams der beiden Topnationen belauern sich gegenseitig bis zur letzten Runde. Roger Hammond reisst aus und holt den Weltmeistertitel nach Grossbritannien. DAS nenne ich Risiko ;-)

Alle im Einsatz

Volles Programm für unsere Jungs an diesem Wochenende.

Die Downhillfraktion ist natürlich auf der Nordkette zu Gange wo sich morgen ein spannendes Finale anbahnt.

Christoph war heute beim Rennen nach Stiglreith am Weg. Platz 17 in der Elite ist kein Weltuntergang und für den Herbst noch erträglich.

Donnerstag, 24. September 2009

Cancellara - Who else?

Grosse Überraschung war der Sieg von Fabian Cancellara beim Zeitfahren in Mendrisio keiner. Eine Überraschung wäre es lediglich gewesen wenn der Schweizer Lokalmatador nicht ganz oben am Podest gefinisht hätte. Aber davon war er weit entfernt. Selten bis nie sieht man es bei einer Zeitfahr WM dass der Sieger bereits bei der 200 m Marke zu jubeln beginnt. Bei dem Vorsprung hätte er sich aber sogar noch ein "Stängli" Bier vor dem Überqueren der Ziellinie leisten können.

Zweiter Platz für Gustav Larsson, der sich nach den olympischen Spielen in Peking einmal mehr als absoluter Top Zeitfahrer erwies. Platz drei für den Deutschen Tony Martin, schöne Talentprobe. Der Weltmeister des Vorjahres Bert Grabsch konnte seinen massigen Körper gerade mal so noch unter die Top 10 wuchten.

Tolle Idee übrigens des Veranstalters die Fahrer nicht in die Pampa zu jagen sondern auf einem kürzeren Kurs drei Mal beim Publikum vorbeizuschicken.

Heute ist Ruhetag in Mendrisio, bevor morgen die Damen und die U23 Fahrer ihre Weltmeister ermitteln. Gespannt darf man vor allem auf das U23 Rennen sein, gibt es doch normalerweise wichtige Hinweise über die Beschaffenheit und Schwierigkeit des Kurses.

Montag, 14. September 2009

Spektakel....

....waren sie alle 3 nicht, die Bergetappen. Wo sind die guten, alten Zeiten hin als es noch Verzweiflungsattacken am vorletzten Berg a la Virenque, Pantani gab? Oder zumindest am letzten Berg von oben bis unten Vollgas gegeben wurde. Und da sag noch einer das fehlende Doping ändert nichts am Radsport - Tz - legalize it ;-)

Spass beiseite: die Etappen waren zwar wirklich ein wenig langweilig, ein Highlight gab es für mich aber zu sehen: die taktisch kluge Fahrweise gepaart mit dem Willen eher tot vom Rad zu fallen als aufzugeben von Alejandro Valverde hat mich schwer beeindruckt. Ich drücke dem Spanier nun die Daumen dass er seine erste grosse Rundfahrt am Samstag beim Zeitfahren fixieren kann. OK, ausser mein Wetttip Sammy Sanchez kann das Ruder noch rumreissen.....

Mittwoch, 9. September 2009

Farrari

Tyler Farrar gilt als einer der besten Sprinter im Peloton. Und als einer der gerne als Zweiter über die Ziellinie fährt. Bis gestern musste der Amerikaner auf seinen ersten Sieg in einer grossen Rundfahrt warten, jetzt hat´s geklappt. Seinen Gesichtsausdruck beim Einlauf könnte man zwischen überrascht und erleichtert ansiedeln.

Noch immer nicht 100% in Form ist Oscar Freire. Ist der von Verletzungen geplagte Altmeister mittlerweile wirklich alt? Ich denke dass er bei der WM wieder einer der Favoriten sein wird. Schwerer Kurs, dann aber doch nicht so schwer dass sich der mittlerweile zum Classics Jäger mutierte Sprinter nicht doch in der ersten Gruppe aufhalten könnte. Ende 2010 will der sympathische Spanier dann Schluss machen mit Radsport. Ein 4. Weltmeistertitel würde ihn vom Legenden- in den Unsterblichkeitsstatus katapultieren.

Heute steht bei der Vuelta der 2. Ruhetag am Programm. Zwischen Freitag und Sonntag sollte auf 3 spannenden Bergankünften die Vorentscheidung fallen. Die ersten 6 im Klassement sind nur von einer Minute getrennt. Spannung garantiert!

Dienstag, 8. September 2009

Vorn Kopf gestossen....

... fühlte sich gestern Cadel Evans. Erstens weil David de la Fuente seinem Landsmann im Finish der Etappe gestern noch den Vortritt gelassen hat und ihm somit zusätzliche Bonussekunden ermöglichte was zum hauchdünnen Führungswechsel im Gesamtklassement führte. Zweitens weil Alejandro Valverde trotz aller Dopingverdächtigungen überhaupt starten darf. Und drittens weil er sich von Robert Gesink in seinem Sprint behindert fühlte. Dass er den Niederländer dafür aber vor den Kopf stößt, nämlich in der Tat per Kopfnuss und nicht im übertragenen Sinn, passt so gar nicht zu Cadel Evans, dem Saubermann im Peloton. Macht ihn aber irgendwie sympathischer.

Sonntag, 6. September 2009

DC pronto per Mendrisio

Was war das heute für eine Erleichterung im Gesicht von Damiano Cunego. Der bislang so glücklose Italiener in dieser Saison hat mit seiner Attacke die Kapitänsschleife für die nahende WM wahrscheinlich so gut wie gelöst.

Die Bergankunft an und für sich war eher leicht. Zwar war der Berg lang, die Fahrer sind aber sehr lange am grossen Kettenblatt gefahren, bei nicht ganz 6% Steigung im Mittel nicht wirklich ein Wunder. Erst oben wurde es interessant. Was mich freut: alles noch nah zusammen, auch der Pechvogel des Tages Sammy Sanchez hat den Anschluss wiederherstellen können nach seiner Panne. Wäre schade gewesen für den Olympiasieger nach seinem tollen Zeitfahren gestern.

Samstag, 5. September 2009

Fast wie Urlaub!

Etwas ungewöhnlich ist der Name des holländischen Reiseveranstalters. Vacansoleil. Hätt ich irgendwo zwischen Spanien und Frankreich angesiedelt. Holländisch sollte doch so klingen: Hollandse vacantse een de sun... oder ähnlich. Wie im Urlaub wird es gestern dann beim Team des Tagessiegers zugegangen sein. Underdog Borut Bozic hat die gesamte Sprintelite von Bennati bis Greipel düpiert und sich den Tagessieg geschnappt und damit wahrscheinlich das Jahreshighlight für die Mannschaft gesetzt.

Heute geht´s für die Männer die sich Hoffnungen aufs Gesamtklassement erstmals richtig zur Sache. Zeitfahren in Valencia. Stark einzuschätzen ist Ivan Basso, wenn denn die Form tatsächlich so gut ist wie er behauptet. Auch Cadel Evans wird probieren Valverde, Sanchez & Co einen ordentlichen Rückstand aufzubrennnen.

Freitag, 4. September 2009

Ganz dick da, der Goldene

Es ist für mich immer sowas wie ein Horrorszenario wenn die schweren Fahrer das Führungstrikot bei einer Rundfahrt tragen. Und jetzt ist es soweit. Andre Greipel hat dank der Zeitbonifikationen das Goldene übernommen. Wobei er es sich schon verdient hat, seine bisherige Saison ist tadellos verlaufen und im Sprint gibt es momentan nicht viele die ihn schlagen können. Trotzdem: her mit den Bergen, Zeit wirds!

Dienstag, 1. September 2009

Selber Schuld!

Spanien, Land von Onkel Dittmeyer´s Apfelsinen? Warum? Weil dort die Sonne die meiste Zeit vom Himmel lacht. Sprich, ein Paradies für Radsportler. Holland / Belgien, Länder in denen der Tourismusbär nicht steppen wird, niemals nicht. Warum? Landschaftlich reizlose Zone bei windigem Schmuddelwetter. Kann mir nun jemand erklären warum die Vuelte Espana gerade in diese Region ausweicht? Südfrankreich würde ich mir ja noch einreden lassen, aber das? Dass auf den Kopfsteinpflastern und engen Strassen die Sturzgefahr höher ist, sollte den Organisatoren nicht neu sein. Mit Mosquera hat´s gestern auch einen Favoriten für das Gesamtklassement erwischt. Horner musste die Vuelta aufgeben. Schade vor allem um seinen Blog!