Samstag, 11. April 2009

He has a dream....

that one day, he will be the king of hell. Die Hölle des Nordens, der grosse Traum des Bernhard Eisl. 5. War er bereits, in dem Jahr als die Bahnschranke plötzlich im Finish herunterging und sogar eine Disqualifikation im Raum stand weil die Gruppe rund um den Steirer nicht wartete bis sie wieder ganz geöffnet war. Obs zum Siegen reicht? Naja. Die Liste der Favoriten ist lang, angeführt wiedermal von Tom Boonen und seinem Quick Step Team. Auch Fabian Cancellara ist heiss auf das Double, ebenso wie Leif Hoste, Spassvogel Juan Antonio Flecha und Filippo Pozzato. Am Ostersonntag werden auf jeden Fall alle Teilnehmer beweisen müssen dass sie Eier haben um den schweren Kurs zu bewältigen.
Im Baskenland gewinnt Contador nach seinem Sieg in den Bergen auch das Zeitfahren und somit die Gesamtwertung. Überraschend schwach im Kampf gegen die Uhr Cadel Evans, der 1.22 einbüsst.

Mittwoch, 8. April 2009

When the going gets tough.....

... the tough get going. So könnte man Gent - Wevelgem beschreiben. Regen und Kälte machten aus dem Klassiker ein ultrahartes Rennen. Der toughest guy war Norweger Edvald Boasson Hagen, er nutzt die Gunst der Stunde, die Überlegenheit seines Teams im Ausreisserfeld und das Pech vom eigentlichen Leader Mark Cavendish und sichert sich den Sieg. Ein weiteres Indiz für den Generationswechsel im Radsport der im Begriff ist sich zu vollziehen. Die jungen wilden wie Boasson Hagen, Cavendish. Haussler, Schleck junior oder auch Sanchez mischen die Szene auf - und das ist gut so. Man ist versucht Contador fälschlicherweise hier nicht mehr hinzuzuzählen, zu zahlreich schon die Erfolge des Spaniers. Zu seinen Palmares hat der Astana Mann heute einen weiteren Sieg addiert. Auf der Königsetappe der Baskenlandrundfahrt schlägt er Cadel Evans, Antonio Colom und Mitfavorit Damiano Cunego.

Dienstag, 7. April 2009

Vuelta a Pais Vasco

Nach dem Doppelsieg auf der ersten Etappe von Sanchez, erster Luis Leon, zweiter Olympiasieger Samuel, hat es gestern für ein Ausreisserduo gereicht. Youri Trofimov siegt im Baskenland. Sehr unauffällig bisher Alberto Contador. Sanchez bleibt im Leadertrikot. Nach all dem Hick Hack um Alejandro Valverde, das CONI wird Mitte Mai über die weitere Vorgehensweise entscheiden, könnte es leicht sein dass sich Luis Leon Sanchez demnächst mit der Leaderrolle bei der Tour anfreunden kann / muss.

In Belgien steigt heute der Klassiker Gent - Wevelgem. Favorit ist natürlich Mark Cavendish, noch mehr nach den verletzungsbedingten Absagen von Bennati und Hushovd.

Montag, 6. April 2009

Warum Hell - ingen?

Hellingen ist der Name der Kopfsteinpflasterpassagen in Belgien. Rene Haselbacher wird wissen was die Hellingen mit Hell gemeinsam haben. Auf einer der Hell - ingen hat sich der Burgenländer 2 Zähe ausgeschlagen. Hölle, Hölle, Hölle! Noch schlimmer erwischte es Lorenzetto, der im Sprint des ersten Feldes zu Sturz kam und sich schwere Kopfverletzungen zuzog.
Die Voraussage dass sich Boonen und Pozzato lange genug belauern um einem lachenden Dritten den Sieg zu ermöglichen hat also auch gestimmt. Dass der Dritte Vorjahressieger Devolder war ist schön, zumindest kein unbeschriebenes Zufallsblatt. Zweiter wurde Heinrich Haussler, der zwar auf dem Weg zum Ziel nicht brillierte, im Endspurt aber dem Feld ähnlich wie bei Mailand San Remo davoneilen konnte. Mittwoch folgt nun der Klassiker Gent - Wevelgem bevor es am Sonntag in die Hölle des Nordens zu Paris - Roubaix geht. Hell continues!

Samstag, 4. April 2009

Pfannberger@Indurain

Nach einer fulminanten Saison 2008 hat Christian Pfannberger den Sprung ins ferne Russland gewagt. Als Teamkollege von McEwen, Pozzato und Co. im Katusha Team kann man ihn sicher nicht als Käpt´n bezeichnen, Erwartungen in den schweren Eintagesklassikern an den Österreicher sind aber sicherlich vorhanden. Nach tollen Platzierungen bei der Rundfahrt Coppi & Bartali schaute gestern ein 4. Platz beim GP Indurain heraus. Sieger De La Fuente bestätigte hingegen dass das Fuji Servetto Team nach anfänglicher Erfolglosigkeit im Pro Tour Zirkus angekommen ist. Wiedermal zweiter der nicht gerade vom Glück verfolgte Saxo-Russe Kolobnev.

Die Flandernrundfahrt heute wird als Duell zwischen Pozzato und Boonen mit einigen Nebendarstellern gesehen. Fast schon traue ich mich zu wetten dass sich die beiden so lange belauern werden bis ein Dritter das Heft in die Hand nimmt um sich unbemerkt über die Ziellinie zu schmuggeln. .

Freitag, 3. April 2009

Team Vorarlberg Corratec bei Gent

Nach der Einladung für den Sonntags stattfindenden Klassiker Flandern Rundfahrt hat das Team Vorarlberg Corratec auch für Gent Wevelgem eine Einladung erhalten. Manager Thomas Kofler: "Das ist jenes belgische Rennen, bei dem wir uns am ehesten Chancen ausrechnen dürfen, weil es am Ende im Sprint entschieden werden könnte." Tja, ich bin mir sicher Cavendish, Bennati und Co zittern sich den Wolf ab vor lauter Angst.

Donnerstag, 2. April 2009

Pozzato ready for Flanders

Nach seinem Sieg am Wochenende hat Filippo Pozzato auch bei den 3 Tagen von Panne zugeschlagen. In einer 2 Mann Spitzengruppe hatte er im Sprint kein Problem mit seinem Begleiter. Bei der 2. Etappe gewinnt - NoNa - Mark Cavendish. Pozzato auf jeden Fall hat den Fehdehandschuh Richtung Tom Boonen geworfen....
Die 3. Etappe ging heute Vormittag wieder an Cavendish. Pozzato musste auf Grund eines Sturzes die Führung an Frederik Willems abgeben. Die beiden Fluchtgefährten vom 1. Tag trennen nun vor dem abschliessenden Zeitfahren 29 Sekunden. Ob Pozzato, in jungen Jahren ein exzellenter Zeitfahrer, auf 15 km die Sekunden zufahren kann?